Primarius Dr. Günther Schamp
Facharzt für Radiologie
Institut für Computer- & Magnetresonanz-Tomografie
 

Wir bieten Ihnen einen

offenen Magnetresonanz-Tomografen (MRT)

Genießen Sie während der Aufnahmen die Offenheit des Gerätes. Besonders für Kinder und Patienten mit Platzangst geeignet


 
Unser Tipp   Besonders geeignet für Kinder und ängstliche Menschen bzw. mit Platzangst.

 
Für  

Für die Erstellung von sehr kontrastreichen Aufnahmen des menschlichen Körpers in allen Raumebenen mit besonders guter Darstellung des Nervensystems, der Weichteile, der Gelenke, der Bauchorgane und des Knochenmarks.

Haupteinsatzgebiete:

  • Gehirn/Rückenmark/Hirn- und Rückenmarksnerven
  • Wirbelsäule/Bandscheiben
  • Alle Gelenke/Bänder/Meniskus/Knorpel/Weichteile/Knochenmark
  • Brustdrüse (MRT-Mammografie)
  • Angiografien - Gefäßdarstellung in allen Körperregionen (z.B. Hirnarterien, Halsschlagader)
  • MR-CP und MR-Urografie - Gallenwege, Pankreasgang und Harnwegedarstellung ohne KM
  • Innere Organe - Leber, Nieren, Pankreas, Beckenorgane, Uterus, Eierstöcke, Prostata, Samenblasen
  • MR-Arthrografien - Gelenksdarstellung mit KM für Schulter, Knie, ...
  • Ganzkörperuntersuchung - Tumorstaging, Metastasensuche (z.B. als Gesundenuntersuchung)

Es ist eine der fortschrittlichsten und genauesten Methoden, um Anzeichen einer Krankheit frühzeitig zu erkennen. Für den Körper ist diese Untersuchung absolut nebenwirkungsfrei. Beim MRT wird anstelle von belastenden Röntgenstrahlen mit einem völlig ungefährlichen Magnetfeld gearbeitet. Die MRT (Magnetresonanz-Tomografie) wird auch Kernspin-Tomografie genannt.


 
Ablauf  

Zunächst müssen Sie in der Umkleidekabine entsprechend den Angaben der Assistentin alle metallischen Gegenstände ablegen. Auch metallische Haarklammern und Metallteile an der Kleidung sowie lose Zahnprothesen müssen nach Absprache abgelegt werden.
Sie werden dann in den MRT-Raum geführt und auf der Untersuchungsliege positioniert. Die Assistentin verlässt dann den Untersuchungsraum, um die Messungen zu planen und zu starten. Sie kann Sie jedoch jederzeit von außen sehen und ist über ein Mikrofon mit Ihnen in Verbindung.
Um Blutgefäße darzustellen und unterschiedlich durchblutetes Gewebe, wie z. B. auch Entzündungen oder Tumorgewebe, wird häufig Kontrastmittel verabreicht. Dies wird über eine dünne flexible Venenkanüle eingespritzt, welche in die Armvene eingelegt wird. Die Untersuchung ist mit leichten Klopf-Geräuschen verbunden. Daher ist bei uns kein Schallschutz erforderlich.
Die Untersuchungsdauer hängt stark von der zu untersuchenden Region ab, beträgt im Durchschnitt aber 30 Minuten.


 
Wichtig  

Sie benötigen eine chefärztliche bewilligte Zuweisung Ihrer Krankenkasse. (Die Wiener und Burgenländische Gebietskrankenkasse bewilligen unsere Untersuchungen nicht. Bitte fragen Sie uns: 02612 - 42 6 88)

Die MRT muss durch eine Computer-Tomografie oder eine Ultraschall-Untersuchung ersetzt werden, wenn Sie:

  • einen Herzschrittmacher haben
  • eine Insulinpumpe tragen
  • ein Innenohrimplantat besitzen
  • elektronische Neurostimulatoren (wie TENS) benutzen.
  • Wenn Sie Metallimplantate tragen, ist die MRT-Untersuchung bei uns in der Regel möglich (0,2 Tesla Gerät)
    Fragen Sie uns: 02612 - 42 6 88.


 
Vorbereitung  

Wichtig ist auch, dass Sie vor der Untersuchung alle Metallteile ablegen. Elektronische Gegenstände, Uhren, Kreditkarten und andere Chipkarten dürfen nicht in die Nähe des Gerätes gebracht werden, da sie davon unbrauchbar gemacht werden.

Bitte bringen Sie unbedingt Voraufnahmen oder Ergebnisse von Voruntersuchungen zur Untersuchung mit!


 
Terminvereinbarung  

Telefonisch unter 02612 - 42 6 88.


 
Häufige Fragen  

Wann darf eine MRT-Untersuchung nicht durchgeführt werden? Wenn Sie einen Herzschrittmacher tragen! Bei anderen Implantaten, insbesondere mit elektronischen oder metallischen Anteilen muss im Einzelfall entschieden werden, ob die Untersuchung gefahrlos für Sie möglich ist. Metallische Fremdkörper sind vor allem in der Nähe der Augen problematisch. In der Schwangerschaft und hier insbesondere in den ersten drei Monaten sollte eine kernspin-tomografische Untersuchung nur bei wichtigen Fragestellungen erfolgen. Es gibt bisher keinerlei Hinweise, dass die Kernspino-Tomografie für eine Schwangerschaft eine Gefährdung darstellt.

Wie lange dauert eine MRT-Untersuchung? Die Messungen dauern in der Regel für eine Untersuchungsregion jeweils 15 bis 30 Minuten. Für die gesamte Untersuchung einschließlich der Vorbereitung und der anschließenden Auswertung mit dem Arztgespräch müssen Sie etwa eine Stunde Aufenthalt in der Praxis einkalkulieren.

Muss ich mich für die Untersuchung vorbereiten? Weitere Vorbereitungen sind von Ihnen nicht zu treffen.

Ich habe Platzangst. Kann ich trotzdem in den Kernspin-Tomografen? Wir bieten Ihnen einen offenen Magnetresonanz-Tomografen, besonders geeignet für Patienten mit Platzangst und für Kinder.

Können auch Kinder im Kernspin-Tomografen untersucht werden? Schon Kinder ab drei Jahren können erstaunlich kooperativ sein, wenn ihnen die Untersuchung entsprechend erklärt wird und ein Elternteil oder eine Vertrauensperson mit im Untersuchungsraum ist.
Bei unserem offenen Gerät kann die Mutter direkt neben dem Kind sitzen.


 
Funktionsweise  

Die Magnetresonanz-Tomografie ist ein Verfahren, das im Gegensatz zu einer Röntgenuntersuchung nicht mit Röntgenstrahlen, sondern mit Magnetfeldern und Radiowellen arbeitet.

Der menschliche Körper besteht wie unsere Umwelt aus Atomen. Im Körper sind dies vor allem Wasserstoffatome, die man sich wie sehr viele kleine Kompassnadeln vorstellen kann. Die Wasserstoffatome sind normalerweise ungeordnet. Im Kernspin-Tomografen befindet sich ein sehr starkes Magnetfeld, das die Atomkerne in eine bestimmte Richtung zwingt. Dies ist vergleichbar mit einem Magneten, der die Kompassnadel ausrichtet. Die Atome - in unserer Beschreibung sind das die Kompassnadeln - stehen nun unter einer gewissen Spannung. Mit Hilfe von Radiowellen können sie aus ihrer aufgezwungenen Position ausgelenkt werden. Schaltet man die Radiowellen wieder aus, so springen die Atome wieder in die Richtung zurück, die ihnen von dem starken Magnetfeld vorgegeben wird. Dabei senden die Atome Signale aus, die durch hochempfindliche Antennen gemessen werden können. Ein Computer berechnet aus den Signalen mit Hilfe sehr komplizierter mathematischer Verfahren Schnittbilder durch den Körper.


 

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